SVO fehlt die Durchschlagskraft

Nach katastrophaler erster Halbzeit musste sich der SV Ohlsbach im Nachholspiel am Gründonnerstag bei der Oberliga-Reserve aus Sandweier mit 21:16 (12:6) geschlagen geben.

Die ersten zwanzig Minuten waren für die Ohlsbacher an diesem Abend völlig zum Vergessen. Immer wieder rieb man sich nach ideenlosen Angriffen an der starken Defensive der Gastgeber auf, produzierte unnötige Ballverluste und agierte in der Abwehr so gut wie gar nicht. So war es kein Wunder, dass bereits in der 21. Spielminute ein 12:3 für die Oberliga-Reserve auf der Anzeigetafel stand. Von nun an stellte SVO-Trainer Christian Lang seine Abwehrreihe auf eine offensivere Formation um, was auch teilweise Wirkung zeigte. Bis zur Halbzeit blieb man zwar ohne Gegentor, doch im Angriff lief es immer noch nicht wie erwünscht. Zahlreiche Chance wurden nicht genutzt und leichtsinnige Fehler trugen dazu bei, dass der Rückstand nur langsam verkürzt werden konnte. Mit einem 12:6 ging es so in die Kabinen.

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Nachholspiel bei Sandweirer Oberliga-Reserve

Der SV Ohlsbach (6. Platz, 23:23 Punkte) reist am Gründonnerstag zum TV Sandweier 2 (8. Platz, 22: 24 Punkte), um die Hinrunden-Partie nachzuholen. Erst Anfang März traf man in der Brumatthalle auf denselben Gegner (30:27) und so sind Stärken und Schwächen der Oberliga-Reserve bekannt.

Nachdem am letzten Spieltag der Klassenerhalt auch rechnerisch besiegelt wurde, kann der SVO befreit in die letzten drei Partien gehen, um wieder in die Spur zu finden. Die Ohlsbacher befinden sich nämlich momentan in einem Formtief, aus dem man noch in dieser Saison wieder herauskommen möchte. In Sandweier soll wieder eine stabile Abwehr gestellt werden, aus der man sein Tempospiel nach vorne aufziehen kann. Insbesondere gegen Ende der letzten Spiele wurde der SVO hier immer zu nachlässig, was des Öfteren sicher geglaubte Punkte gekostet hatte. Bei der Oberliga-Reserve fordert Trainer Lang deshalb wieder volle 60 Minuten Konzentration und Kampf von seinen Mannen,

Keine Punkte in Achern

Nach einer schwachen zweiten Halbzeit musste sich der SV Ohlsbach beim TuS Großweier mit 23:28 (9:12) geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich in der Winfried-Rosenfelder-Halle eine zwar eine spannende Partie der beiden Aufsteiger. In der Anfangsphase war diese vor allem durch mehrere technische Fehler beider Teams geprägt, da sowohl die Gäste als auch die Hausherren mit dem harzfreien Spielgerät nicht sonderlich gut klarkamen. Zunächst lagen hierbei leichte Vorteile auf der Seite der Gastgeber, aber durch einen stark aufspielenden Michael Doninger im Tor der Ohlsbacher konnte man sich im weiteren Spielverlauf bis zur Halbzeit eine 9:12- Führung herausspielen.

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SVO gastiert beim TuS Großweier

Der SV Ohlsbach (4. Platz, 23:21 Punkte) reist am kommenden Wochenende nach Achern, um seine Visitenkarte beim TuS Großweier (8. Platz, 21:25 Punkte) abzugeben. Nach zuletzt drei, äußerst unglücklichen, sieglosen Spielen soll bei dem Mitaufsteiger nun endlich wieder doppelt gepunktet werden. Das Hinspiel konnte der SVO mit 29:26 knapp aber souverän für sich entscheiden. Durch das Harzverbot in der Winfried-Rosenfelder-Halle steht die Auswärtspartie unter etwas anderen Vorzeichen, auf die sich die Lang-Sieben in den Trainingseinheiten allerdings gut vorbereiten konnte. Der TuS Großweier musste am letzten Spieltag ein derbe 35:22-Klatsche bei der SG Schramberg hinnehmen, was das Team um Spieltrainer Daniel Kepes vor heimischen Publikum fast schon zur Wiedergutmachung zwingt. Dies und die Tatsache, dass der TuS rein rechnerisch den Nichtabstieg noch nicht gesichert hat, sind für den SVO Warnung genug, um topmotiviert in das schwere Auswärtsspiel zu gehen. Der Einsatz von David Bächle ist fraglich, ansonsten reist der SV Ohlsbach mit komplettem Kader an.

ElgOhls im Derby gegen Gengenbach

Am Sonntag 09.04. kommt es in der Kinzigtalhalle in Gengenbach zu einem echten Kracher. Die Damen der SG Ohlsbach/ Elgersweier sind zu Gast beim ebenfalls abstiegsbedrohten TV Gengenbach. Beide Teams müssen alles geben, um wichtige Punkte im engen Abstiegskampf sammeln zu können.

Sowohl die ElgOhls als auch die Gengenbacherinnen konnten vergangene Woche doppelt punkten, sodass beide Teams mit dem nötigen Selbstvertrauen auftreten werden. 2 Spieltage vor Saisonende ist noch völlig offen, wer die Reise nach unten in die Bezirksklasse antreten muss. Auch wenn die ElgOhls im Hinspiel mit 28:18 überzeugen konnten, wird im Rückspiel von einem spannenden, kampfbetonten Derby ausgegangen.

Verzichten müssen die ElgOhls um Frank Sepp und Stefanie Räpple hierbei definitiv auf Anna-Lena Kempf und Swetlana Milowski.

Anpfiff der Partie ist Sonntag, 15:00 Uhr in Gengenbach. Die ElgOhls wünschen sich auch auswärts lautstarke Unterstützung, um dem Ziel Klassenerhalt wieder ein Stück näher zu kommen.